Als kundiger Führer im Werk Friedrich Weinrebs entwirft Eugen Baer in seinem neuen Buch eine Art Semiotik des Alltags, in der jedes Ereignis seinen Doppelgänger, seinen verborgenen Sinn im Ewigen, hat. Damit stellt er dem Leser zugleich die Heilige Schrift ganz neu in persönlicher Gegenwart vor Augen: Begegnungen mit Gott im alltäglichen Hier und Jetzt. Baers Blick auf den Menschen als Symbol Gottes, dessen Tun und Handeln mit Gottes Schöpfertat zusammenfällt, bezieht Dichtungen von Rilke, Rumi oder Chuang Tzu ebenso ein wie die kühnen Gedanken Meister Eckharts, Martin Bubers Ich-und-Du-Philkosophie oder Texte des jüdischen Denkers Emmanuel Lévinas. Zur Frage, wie wir im Gedränge des Alltags einen Berührungspunkt zum Ewigen finden, erfährt der Leser nicht nur Neues, sondern auch vielfältige Anregungen zur eigenen Lebenspraxis.
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