Friedrich Weinreb. "Schöpfung im Wort."
In Weinrebs Auslegung gewinnt die Schrift eine ungeahnte Tiefe, in der die Umrisse der inneren Struktur der Welt, Sinn des Daseins und Sinn der Schöpfung, sichtbar werden. "Neue Zürcher Zeitung"
"Tatsache ist, daß dieser großartige, von der Liebe zur Tradition bestimmte und zugleich wissenschaftlich fundierte Versuch nicht ohne Einfluß auf die moderne Bibelexegese bleiben dürfte, auch auf die der Christen. " -Die Welt
Wer als Christ das Gespräch mit dem Judentum sucht, sollte an Friedrich Weinreb nicht vorübergehen. Sein Buch "Schöpfung im Wort" bietet den Schlüssel zu seinem Gesamtwerk. Er gibt auf die Fragen nach der Inspiriertheit der Bibel eine recht ungewöhnliche Antwort. Neu gerät sie in den Blick: ganz Gottes Wort, ganz Menschenwort. Weinrebs Verständnis der Bibel unterscheidet sich grundsätzlich von den üblichen exegetischen Methoden. Er ist auf seine Weise wirklich alternativ. Eines seiner hermeneutischen Prinzipien besagt, daß Struktur und "Begriffe des Wesentlichen" in der hebräisch geschriebenen Bibel unübersetzbar sind. "Die Übersetzung ist also nur ein Medium, um zum ursprünglichen Text eine Verbindung herzustellen." Weinreb erläutert die Bibel in einer Weise, daß sich seine rhetorische Frage positiv beantworten läßt, nämlich "ob die Bibel nicht die Schöpfung selbst ist, nur in anderer Form, in anderer Beschaffenheit, nämlich in der des Wortes". ... In dem grundlegenden Werk Weinrebs geht es in vielfacher Weise um die Rückkehr zum Ursprung nach vorne in der Zeit.
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