Friedrich-Weinreb-Stiftung
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Die Friedrich Weinreb-Stiftung in Zürich wurde auf Initiative von Frau Marian von Castelberg und von Friedrich Weinreb noch zu seinen Lebzeiten im Jahre 1980 gegründet. Sie will das schriftliche und das auf Tonträger gesprochene mündliche Werk unverfälscht für künftige Generationen erhalten, erschliessen und verbreiten.

Friedrich Weinreb war einer der grossen Erzähler im 20. Jahrhundert. In der Tradition der chassidischen Erzähler sprach er von der Bibel und deren Überlieferung. Stets der Welt zugewandt, drückte er seine Einsichten in die Zeit und in das menschliche Verhalten als Folge seiner eigenen, der jüdisch chassidischen Herkunft treuen Lebensweise aus. Er erzählte Geschichten, die im Erleben unmittelbar gegenwärtig wirken. Die Zeit war für ihn aufgehoben und wiedergefunden im Verborgenen des Menschen. Von dort kam ihm jederzeit die Erinnerung im Wort. Er lebte im Wort und durch das Wort. In diesem Bewusstsein übersetzte er Inhalte der Kabbala in die Sprache der heutigen Zeit. Kabbala hiess für Weinreb aber auch Leben im Ewigen. So entstand ein einzigartiges Werk autobiografischer Erlebnisse und religionsphilosophischer Gedanken zur Gegenwart. ( » Kurzbiografie )
Friedrich Weinreb hat noch zu seinen Lebzeiten sein gesamtes Werk im Jahre 1980 der nach ihm benannten Friedrich Weinreb Stiftung in Zürich anvertraut. Die Stiftung hat die Aufgabe übernommen, das gesprochene und geschriebene Wort von Friedrich Weinreb zu erhalten und in anderen Sprachen und zeitgemässen Ausdrucksformen zu vermitteln und zu verbreiten.
Die meisten seiner Vorträge sind auf Tonband aufgenommen worden. Sein Werk umfasst um die 3000 Tonbandaufnahmen in deutscher und holländischer Sprache. Sie werden sukzessive in die Schriftform übertragen und als Bücher veröffentlicht. Damit die Tonbandqualität erhalten werden kann, werden diese fortlaufend auf neue Medien, zum Beispiel auf CDs, übertragen und zugänglich gemacht. Die gesprochene Sprache macht den Grossteil seines Werkes aus. Friedrich Weinreb hat aber auch Zeit seines Lebens selber viel geschrieben. Dabei entstanden über 30 Bücher und zahlreiche Beiträge in Zeitschriften.
Nach seinem Hinschied im Jahre 1988 fördert die Stiftung sein Werk auch in Form von Tagungen und Seminarien sowie durch die Vergabe von Büchern und Tonträgern an Bibliotheken. Sie unterstützt zudem Projekte, die sich mit dem Werk Friedrich Weinrebs auseinandersetzten und die sein Werk vertiefen und verbreiten.


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